Henri Wüstenberg, 11 Jahre, aus Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist Deutschlands bester Vorleser 2026. Der Schüler des Städt. Max-Planck-Gymnasiums hat sich am 24. Juni 2026 beim Bundesfinale des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gegen 15 weitere Landessieger*innen durchgesetzt. Er las drei Minuten lang aus dem Buch „Manchmal wär ich gern ein Hai“ von Zsazsa von Ammo (dtv Reihe Hanser) vor.
Insgesamt haben 2026 rund 560.000 Schülerinnen am Vorlesewettbewerb teilgenommen und über 650 regionale Veranstalter mit mehr als 2.500 ehrenamtlichen Jurorinnen wirkten am Wettbewerb mit.
Die 15 weiteren Teilnehmer*innen des Bundesfinales im Europa Park Rust waren:

Zahra Arwa Merdivan, Josef-Schwarz-Schule, Erlenbach (Baden-Württemberg)
Sara Meryem Önem, Klenze-Gymnasium, München (Bayern)
Clara Wüst, Sonnenblumen-Grundschule (Berlin)
Emil Vogt, Grundschule Putlitz (Brandenburg)
Mila Neumann, Oberschule Am Barkhof (Bremen)
Nora Mungard, Luisen-Gymnasium Bergedorf (Hamburg)
Milena Wagner, Gesamtschule Solms (Hessen)
Lotte Prinzler, Goethe-Gymnasium, Demmin (Mecklenburg-Vorpommern)
Lotta Wunder, Integrierte Gesamtschule Melle (Niedersachsen)
Lill Larsen, Alfred-Grosser-Schulzentrum, Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz)
Bela Schwäbe, Gemeinschaftsschule am Warndtwald, Überherrn (Saarland)
Gretel Kopp, Robert-Schumann-Schule, Leipzig (Sachsen)
Noam Billie Fuchs, Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“, Halle (Sachsen-Anhalt)
Johanna Fricke, Detlefsengymnasium, Glückstadt (Schleswig-Holstein)
Emma Schmidt, Gymnasium Bergschule, Apolda (Thüringen)
Das Finale fand in den Junior Club Studios des Europa-Parks statt und wurde live in der TOGGO App gestreamt. Eine Aufzeichnung ist weiterhin sowohl in der App als auch auf der Website des Vorlesewettbewerbs abrufbar.
Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sagt: „Was für ein wunderbares Lesefest dieser Vorlesewettbewerb im Europa-Park war – meine herzlichen Glückwünsche an alle Vorleserinnen und Vorleser! Mit ihrer Begeisterung haben uns einmal mehr viele Hunderttausend Kinder angesteckt. Immer weniger Kinder greifen heutzutage selbstverständlich zum Buch, haben überhaupt einen Zugang zu Büchern. Die allgemeine Lesefähigkeit sinkt Statistiken zufolge immer weiter. Der Erfolg des Vorlesewettbewerbs ist deshalb ein tolles Signal: Lesen ist nicht nur Grundlage für berufliche Erfolgschancen und für gesellschaftliche Teilhabe, sondern es trägt auch maßgeblich zur intellektuellen Entwicklung und zur Meinungsbildung bei. Und nicht zuletzt schult es unser Einfühlungsvermögen und kann die Phantasie ins Unermessliche wachsen lassen.“
Zur Jury gehörten: Tim Gailus (Moderator und Hörbuchsprecher, Juryvorsitz), Wolfram Kons (Journalist und Moderator), Josi Wismar (Autorin und Podcasterin) sowie Ayla Uluçam, (Bundessiegerin des Vorlesewettbewerbs 2025). Als Special Guest war Rapper Eko Fresh dabei. Moderiert wurde der Finaltag von Simón Albers und Julia Kiem Reck.
Alle Finalistinnen erhalten ein Buchpaket. Der Bundessieger gewinnt zusätzlich den Wanderpokal, eine Lesung an seiner Schule sowie einen Bücherscheck im Wert von 50 Euro. Er wird zudem eingeladen, als Jurymitglied am Finale des nächsten Vorlesewettbewerbs teilzunehmen. Die Bibliothek der Schule des Bundessiegers erhält außerdem die 16 aktuellen Kinder- und Jugendbücher, aus denen die Landessiegerinnen beim Bundesfinale vorgelesen haben.
